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Diese Teams wollen zum Bundesfinale 2021

Erst einmal ein ganz großes „WOW“! In diesem Schuljahr durften wir erneut viele tolle Ideen mit Schüler:innen zum Leben erwecken und innovative Projekte begleiten. Wir stellen euch hier einige davon vor. Alle Projekte findet ihr in unserer Projektgalerie inklusive einer kleinen Beschreibung und den Informationen zur Schule sowie den Team-Mitgliedern.

Ein Biss in die Zukunft – wir können auch anders!
Kato, Seyda, Sedat und Lina von der START-Stiftung setzen sich für nachhaltiges Mensa-Essen ein:
„Essen verbindet uns alle und soll glücklich machen, deswegen sollte unseres Erachtens insbesondere Mensa-Essen nicht nur lecker, sondern gleichzeitig auch nachhaltig sein. Mit unserem Projekt möchten wir nicht nur regelmäßige Veggie-Days, sondern auch das Verarbeiten von regionalen und saisonalen Lebensmitteln in unserer Mensa umsetzen. Zudem möchten wir eine Lebensmittelampel einführen, damit Schüler:innen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden und dafür ein Bewusstsein schaffen. Ziel ist es, dass Schüler:innen diese nachhaltige Lebensweise in ihren Alltag überführen.“

iPads für alle Schüler:innen
Sara und Jule von der IGS Oyten möchten Schüler:innen ohne eigenes technisches Gerät unterstützen:
„Mit unserem Projekt “Ipads für alle Schüler:innen” möchten wir kostenlose Ipads für alle Schüler:innen der Oberstufe organisieren. Hiermit möchten wir die Schüler:innen unterstützen, die an unserer Schule selbst keine technischen Endgeräte wie z. B. einen Laptop besitzen. Der aktuelle Online-Unterricht hat unseres Erachtens die Relevanz und Dringlichkeit verdeutlicht. Wir haben uns bewusst für iPads entschieden, da diese handlicher sind und nicht so viel Platz wie ein Laptop einnehmen. Zu Beginn werden wir mit unseren Lehrern sprechen, um deren Unterstützung bei der Projektumsetzung zu bekommen. Wir sind schließlich darauf angewiesen, Kooperationspartner zu finden, die die Ipads zur Verfügung stellen können. Zudem muss die Frage der Finanzierung geklärt werden.“

Aufklärungs-Videos – Wie Kinderarbeit und Klimawandel zusammenhängen
Sara, Victoria, Hannah, Fatemeh und Dajana von der START-Stiftung wollen selbst Videos zur Aufklärung über Fast Fashion produzieren:
„Unseres Erachtens muss das Thema Klimawandel den Kindern und Jüngeren nähergebracht werden, die sonst kaum Berührungspunkte damit haben. Wir haben uns als Ziel gesetzt, Jüngere in Kriegs- und Entwicklungsländern zu erreichen, um sie darüber aufzuklären, wie insbesondere Kinderarbeit und Klimawandel zusammenhängen. Hierfür möchten wir Videos drehen, welche in viele Sprachen übersetzt und mit Untertiteln versehen werden sollen. Wir wollen sicherstellen, dass so viele Menschen wie nur möglich die Videoinhalte verstehen – ganz nach dem Motto: „Informationen von Kindern für Kinder“. Unseren Fokus möchten wir auf Videos über Fast Fashion legen, damit insbesondere die Kinder aus den Produktionsländern ihre eigenen Rechte verstehen. Die Videos sollen auf YouTube hochgeladen und anschließend über Instagram geteilt werden. Über Partnerschulen im Ausland möchten wir erreichen, dass die Videos den Schüler:innen gezeigt werden.“

Vertrauen fördern
Helena, Lena, Paula, William und Friedrich der Semper Schule Prerow ist eine vertrauensbasierte Kommunikation zwischen Schüler:innen und Lehrkräften ein großes Anliegen. Dafür wollen sie auch auf das sogenannte „Reverse Mentoring“ setzen:
„Damit Schüler:innen den Mut haben, ihre Meinung zu äußern und sich einzubringen, braucht es Vertrauen. Dieses Vertrauen möchten wir fördern, indem wir eine neue Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Schüler:innen in unserer Schule anstoßen. Wir denken, Schüler:innen haben viele Kompetenzen und Erfahrungen von denen Lehrer:innen und Mitschüler:innen profitieren können. Wenn Schüler:innen mehr Möglichkeiten bekommen, ihr Wissen zu teilen und dabei auf Augenhöhe mit Lehrer:innen zusammen arbeiten, entsteht eine bessere Kommunikation und höheres Vertrauen.“

Von klein auf gegen Rassismus
Lara, Esta, Kerim, Joey und Vanessa von der Carlo Schmid Schule möchten die Aufklärung über Rassismus als Schulfach einführen:
„Unser Projekt “Von klein auf gegen Rassismus” zielt darauf ab, dass Kinder schon möglichst früh verstehen, dass alle Menschen gleich sind. Wenn das Thema Anti-Rassismus schon früh in der Kindheit behandelt wird, so können sich bei diesen Kindern im späteren Leben erst gar keine rassistischen Denkmuster entwickeln. Wir möchten neben einem zusätzlichen Anti-Rassismus Schulfach für Schüler:innen, einen Anti-Rassismus Workshop für Lehrer:innen einführen. Ziel ist es, dass Lehrer:innen als Vorbereitung auf das zu unterrichtende Schulfach zum Thema Anti-Rassismus geschult werden. Hier sollen sie vermittelt bekommen, was im Umgang mit Schüler:innen mit Migrationshintergrund besonders wichtig ist und welches Wissen den Schüler:innen beigebracht werden sollte.“

Spenden für Tierheime
Jenny, Lara, Manya und Giudy der IGS Oyten wollen Tierheime der Umgebung unterstützen:
„Mit unserem Projekt möchten wir gezielt Spenden sammeln, um diese Gelder dann an ausgewählte Tierheime aus unserer Gegend weitergeben zu können. Zu Beginn möchten wir nach Tierschutzorganisationen und -vereinen recherchieren, die insbesondere in Niedersachsen aktiv sind, um dort Unterstützung zu bekommen. Zudem müssen wir die Tierheime in der Umgebung kontaktieren, um anschließend eine Entscheidung zu treffen, welche Tierheime am meisten von den Spenden profitieren würden.“

Genau heute wurden die Finalist:innen für das Bundesfinale auserkoren, von denen ihr hier sicher bald noch mehr erfahren werdet.
Wir freuen uns sehr auf den diesjährigen Wettbewerb im September, der erneut online stattfinden wird, und sind schon ganz gespannt darauf, mit welchen Ideen die Schüler:innen-Teams eines der Globalen Ziele der UN bearbeiten werden.

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb findet ihr hier.

Alle sind Gewinner*innen - So war das Bundesfinale 2020