Schulbegleitendes Berufsschnuppern

Projekt

Schulbegleitendes Berufsschnuppern

Das Problem vieler Schüler bei der Berufsfindung ist, dass das nötige Netzwerk/die nötigen Kontakte fehlen, um persönliche Erfahrungsberichte über verschiedene Berufsfelder einzuholen oder eigene Erfahrungen (z.B. in Form von Praktika) zu machen. Weiterhin fehlt es häufig an zeitlicher und gesellschaftlicher Akzeptanz bzw. Freiraum.

Unsere Idee ist die Einführung einer „Berufsschnupperwoche“ jeder Klasse durch die Eltern. In unseren Klassen sitzen ca. 30 Schüler, die in der Regel mindestens ein arbeitendes Elternteil haben sollten. Dadurch ist ein großes Spektrum an möglichen Berufen vorhanden, die auch für andere Mitschüler von Interesse sein könnten.

In einem Zeitraum von beispielsweise 3 Monaten muss jeder Schüler der Klassen 5-10 eine Woche in den Beruf eines anderen Elternteils hineinschnuppern. Dies kann nach Absprachen flexibel in dem vorgegebenen Zeitraum stattfinden. Die Eltern und die Schule müssen dieses ermöglichen und verpflichten sich auch dazu. So werden die Schüler im Laufe der fünf Jahre in maximal 5 verschiedene Berufe einblicken. Sie können jedes Schuljahr drei Wünsche abgeben, zur Not werden die Plätze gelost.

Nach einer Selbstreflexion muss jeder Schüler der restlichen Klasse einen Beitrag über die gesammelten Erfahrungen präsentieren. So erhalten auch alle anderen einen Einblick in den jeweiligen Beruf.

Das Ziel unserer Idee ist es, bereits vorhandene Ressourcen (Berufe der Eltern) zu nutzen und die Eltern mehr in die Schule im Rahmen des „Whole School Approach“ einzubinden. Der Vorteil für die Schüler wäre, dass sie einen Einblick in gewisse Berufe erlangen und die Möglichkeit haben, ein persönliches Netzwerk an Kontakten aufzubauen. Dadurch wird die Gemeinschaft gestärkt und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler wird gefördert.

Schüler*innen

Darya, Elena, Sophie

Toolbox

Zukunftsangst

Medium

Präsentation
Prototyp

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Selbstreflexion – Wer bin ich?
Der Fall Felix