Sharing is caring – Die HUS Job- und Praktikumsbörse

Projekt

Sharing is caring – Die HUS Job- und Praktikumsbörse

Idee

Oft fehlen Schülern umfassende Vorstellungen über das breite und vielfältige Angebot des Arbeitsmarktes, in den sie sich, für eine gelungene Zukunft, integrieren sollten.
Besonders für Schüler ist diese Problematik in zwei Kategorien aufzuteilen.
Zunächst sind ihnen viele Berufsgruppen und ihren spezifischen Richtungen gar nicht bewusst, was das reflektierte Nachdenken über persönliche Präferenzen schwer behindert.

Doch selbst wenn dies nicht der Fall ist und sich die entsprechenden Schüler in schulexternen Quellen, beispielsweise der Website der Bundesagentur für Arbeit, über die bestehenden Berufsfelder informiert haben, entsteht ein weiteres, ebenfalls sehr relevantes Problem.
Oftmals sind im Internet nur relativ sachliche Informationen aufzufinden, die kaum mit persönlichen Erfahrungsberichten und den tatsächlichen alltäglichen Abläufen in einem Unternehmen/ in einer Berufsgruppe verbunden sind.
Dabei bestehen die benötigten Informationen und besonders die Erfahrungen bereits, sie werden nur nicht ausreichend und für Schüler zugänglich verknüpft. Ehemalige Schüler, Eltern und Schüler mit bereits absolvierten Praktika weisen ein großes Potenzial an Erfahrungen auf, auf das kaum zugegriffen wird.
Genau hierfür soll unsere Website „Sharing is caring – Die HUS Job- und Praktikumsbörse“ Lösungen bieten.

Anpassung auf konkrete Probleme von Schülern

Für viele Schüler auf unserer Schule ist das Praktikum in der neunten Klasse der erste Schritt zur Berufsfindung. Deshalb soll auf unserer Website ein Schwerpunkt auf diesen Themenkomplex gesetzt werden, damit Schüler bereits ihr erstes Praktikum auf dem Weg zu ihrer Entscheidung nutzen können.
Selbstverständlich befindet sich zu diesem Zeitpunkt für viele Schüler eine Berufsentscheidung noch in weiter Ferne, doch die gezielte Auseinandersetzung sollte schon früh gefördert werden, da sich Schüler so ihrer Profile besser bewusst werden können. So ist es nicht unser Ziel Schüler zu einer Entscheidung zu führen sondern ihnen praxisnahe Informationen und Erfahrungen bereitzustellen, um eine möglichst umfassende und vielfältige Auseinandersetzung zu fördern.

Umsetzung

Um beiden unter „Idee“ genannten Problemen gerecht zu werden, soll unsere Website zwei primäre Funktionen anbieten.
Zunächst soll im Rahmen der ersten Funktion ein umfassendes Register mit Berufsgruppen erstellt werden, das eine reine Übersicht ermöglicht.

Unsere zweite Funktion soll dabei den Schülern helfen sich genauere Vorstellungen ihrer Berufswünsche zu bilden. Dazu wollen wir die 200 jährlich entstehenden Praktikumsberichte in digitaler Form bereit stellen, sodass jeder Schüler auf eine, jedes Jahr wachsende Anzahl, an ganz persönlichen Erfahrungen zurückgreifen kann.
Dabei wollen wir als Team mit der Politik und Wirtschaft (PoWi)- Fachschaft zusammenarbeiten, die uns bei diesen Prozessen unterstützen könnte.

Darüber hinaus sollen aber auch Eltern als „Experten“ ihrer eigenen Berufe Berichte verfassen und mit den anderen Berichten veröffentlichen können. So könnten wir einen weiteren großen Schatz an Erfahrungen erfassen.
Dabei sollte die zweite Funktion an die erste Funktion gebunden sein, sodass Schüler bei ihrer Recherche im Register direkt passende Berichte auswählen können.

Um noch weitere Erzählungen auf unserem Portal bereitzustellen, könnten beispielsweise auch Interviews entwickelt werden, die Praktikanten in ihren Betrieben führen müssen, um so auch Mitarbeiter und ihre Erfahrungen aufzunehmen.
Auch könnten sich regionale Unternehmen auf unserer Website vorstellen, um für sich als Praktikumsplatz zu werben.

Grundsätzlich streben wir eine Vernetzung der bereits vorhandenen Kompetenzen an unserer Schule an. So könnten erste Entwürfe der Website von unseren Informatikkursen entwickelt werden und die inhaltliche Umsetzung mit den PoWi- Lehrern optimiert werden.

„Sharing is caring“ als Forum

Unsere Website „Sharing is caring“ darf dabei nicht als reine Plattform, auf der lediglich Informationen bereitgestellt werden sollen, verstanden werden.
Unser Ziel ist es durch die digitale Vernetzung auch in der analogen Welt einen regen Austausch zwischen den Mitschülern herzustellen. Dieses Bestreben ist für uns innerhalb unseres Konzeptes sehr zentral, da so eine Verbindung zu unserer Schulgemeinschaft gebildet wird.

Dies möchten wir ermöglichen, indem die Nutzer der Website über Nutzerprofile die Verfasser eines Berichtes direkt auf unserer Website kontaktieren können. Im Idealfall führt dies zu Gesprächen auf dem Pausenhof.
In größeren Gruppen wollen wir zudem die Möglichkeit zur Organisation von gemeinsamen Besuchen auf Berufsmessen oder Ähnlichem anbieten.

Zentral dabei ist stets der Ausbau sozialer Vernetzungen der Schüler im schulischen, sowie im privaten Kontext. Genau dies soll durch unseren Prototypen versinnbildlicht werden, der mithilfe eines „roten Fadens“ die gedankliche Verbindung der Schüler in einem digitalen und zugleich analogen Raum darstellen soll.

Aussicht

Bei einer zunehmenden Nutzung der Website würden immer mehr Möglichkeiten entstehen.
Beispielsweise könnten Umfragen initiiert werden, in denen Schüler gewisse Praktika empfehlen können.
Oder es könnten zentralisierte Evaluationsbögen an alle Praktikanten ausgegeben werden, die nachfolgenden Jahrgängen einen gesammelten Überblick verschaffen können.
Denkbar wäre sogar, dass Schüler, die sich für eine Ausbildungsstelle oder ein Studium entscheiden müssen unsere Website zur Rate ziehen um den sich entwickelnden Erfahrungsschatz nutzen zu können.
Mittelfristig könnte ein solches Programm ebenfalls auch auf andere Schulen in Bad Homburg erweitert werden, um so noch mehr Schüler zu vernetzen.

Die Möglichkeiten erscheinen geradezu unbegrenzt, wir sollten sie nur nutzen!

Schüler*innen

Karla, Lutz, Jonathan, Ole

Toolbox

Zukunftsangst

Medium

Prototyp

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