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Zukunft bauen mit Empathie und Toleranz

Letztes Wochenende war nicht nur der internationale Tag der Toleranz, sondern auch der Mittelpunkt unseres Aktionsmonats zu Thema Mobbing. Ein guter Moment, um über die Bedeutung von gegenseitiger und eigener Toleranz als Grundlage für das Funktionieren unseres Miteinanders nachzudenken. Vor allem, da dieses Prinzip den Zahlen zufolge in der digitalen Parallelgesellschaft aka den sozialen Netzwerken ungültig zu sein scheint.

Wenn man sich bewusst macht, dass fast jede*r zweite Jugendliche schon mal mit Cybermobbing in Kontakt gekommen ist und jede*r fünfte Jugendliche schon einmal falsche oder beleidigende Inhalte über sich im Internet lesen musste, fragt man sich auch, warum dies der Faszination dieser Netzwerke keinen Abbruch tut. Und wie können wir die Jugendlichen dann adäquat auf mögliche Angriffe vorbereiten und ihnen beibringen damit umzugehen? Es ist wohl ähnlich, wie beim Streit im Sandkasten: Man kann kein Kind auf alle Eventualitäten vorbereiten, aber ihm das nötige Selbstbewusstsein und Strategien mitgeben, um derlei Konflikte zu bewältigen. Unangebrachte Kritik, Menschen, die einem Schaden möchten oder ungerechte Situationen werden einem immer wieder im Leben begegnen. Demnach sind Empathie, Toleranz, ein gesundes Selbstbewusstsein und ein Bewusstsein für Recht und Unrecht eindeutig wichtige Zukunftsfähigkeiten.

Der kürzlich verstorbene Vater vieler Superheld*innen und Autor Stan Lee sagte einmal:

“Früher oder später, wenn die Menschen ihres Schicksals würdig sein wollen, müssen wir unsere Herzen mit Toleranz füllen.”

Jeder kennt seine Geschichten über Wonder Woman, Black Panther und Spiderman, in welchen er ein sehr klares Bild von Recht und Unrecht an seine Leser vermittelt. Bei Mobbing und Cybermobbing sind diese klaren Grenzen jedoch nicht gegeben und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Jugendliche für ihre persönlichen und die Grenzen ihrer Mitmenschen zu sensibilisieren. Denn für einige Kinder ist schon ein achtloses Kommentar im Kindergarten tiefgreifend und schädigend. Andere können es sich selbst gar nicht eingestehen, dass ihre Mitschüler*innen Grenzen überschreiten. Mobbing wird jedoch wie folgt definiert:

  • Mobbing sind Handlungen negativer Art, die vorsätzlich durch einen oder mehrere Personen gegen eine Mitschüler*in gerichtet sind.
  • Mobbing kommt über einen längeren Zeitraum vor.
  • Mobbing  erfordert, dass zwischen dem Opfer und dem Täter*in (oder der Gruppe von Täter*innen) ein Ungleichgewicht der Kräfte herrscht, das sich auf körperliche oder psychische Stärke beziehen kann.

Aus dem Grund, dass noch viel zu wenig darüber gesprochen und geschrieben wird, stellen wir diesen Monat unter das Motto „NOvember, NOfear, NOmobbing“. Mittels Blogartikeln, Interviews mit Expert*innen, Statistiken und Fakten werden wir täglich auf den Kanälen von Baut Eure Zukunft über das Thema Mobbing informieren. Im Zentrum der Kampagne steht eine Challenge auf Instagram, die bereits unter dem Hashtag #novembernofearnomobbing läuft.

Macht mit und lasst uns gemeinsam die Anti-Mobbing-Lawine ins Rollen bringen!

Die Instagram Challenge:

1. Schreibe dir „NO!“ auf die Hand.

2. Mach ein schwarz-weißes Foto von dir und poste es auf Facebook oder Instagram.

3. Schreibe in die Caption, warum du gegen Mobbing bist oder über deine Erfahrungen damit.

4. Markiere fünf weitere Personen und fordere sie auf, sich mit dir gemeinsam gegen Mobbing zu stellen.

Braucht eine Aktion mit einer guten Intention einen Teaser? Eigentlich nicht, aber wir setzen trotzdem einen, da wir die Idee hinter den Shirts die wir unter allen Teilnehmer*innen der Challenge auf Instagram verlosen, stehen: Die Anti-Bully-Kollektion von Hollister. Diese ist in Kooperation mit der App “Sit With Us” entstanden, deren junge Gründer*in selbst unter Mobbing litt und bemerkte, dass es im Schulkontext schon damit begann, wenn sich in der Hofpause einzelne Gruppen bildeten, welche andere Schüler*innen ausgrenzten. Daher tragen die Anti Bully Tees Aufdrucke wie “Come Togehter Chill Forever” oder “Lunch Should Be Fun For Everyone”. Von beiden Designs verlosen das kurzärmelige T-Shirt in jeder vorhandenen Größe je einmal. Insgesamt also 20 Stück (Design siehe Bild).

Die Gewinnspielbedingungen finden Sie in unseren Facebook-Notizen.

Interview mit Marek Fink
NOvember NOfear NOmobbing